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Mit der Jagdmattkapelle verfügt die Gemeinde Erstfeld über den ersten frühbarocken Bau in Uri. Daneben brachten bedeutende Funde aus vorgeschichtlichen Zeiten wie etwa der keltische Goldschatz der Gemeinde Erstfeld schon früh internationale Anerkennung. Der Goldschatz wurde 1962 bei Baggerarbeiten für die Ribitälerverbauung gefunden. Er umfasst vier Halsketten und drei Armringe, die aus hochwertigem Gold hergestellt und reich verziert sind. Das Original befindet sich im Landesmuseum in Zürich. Eine Kopie kann im historischen Museum in Altdorf besichtigt werden.
Ein Naturdenkmal von nationaler Bedeutung ist das "Scheidnössli" im nördlichen Dorfgebiet. Es handelt sich dabei um einen geologischen Aufschluss, welcher 300 Mio. Jahre Erdgeschichte offen legt.
Die Gemeinde Erstfeld war seit jeher stark geprägt durch den Verkehr. Nebst der Eisenbahn nimmt dabei die Gotthardraststätte eine immer grössere Bedeutung ein. Mit dem Nordportal des längsten Eisenbahntunnels der Welt wird diese Bedeutung auch in Zukunft anhal-ten. Ebenfalls ist in Erstfeld eine Helikopter- und Rega-Basis stationiert.
Erstfeld beeindruckt heute durch seine grosse Vielfalt. Diese Vielfalt zeigt sich nicht nur in einem weitläufigen Naherholungsgebiet mit vielseitigen Naturschönheiten und einer markanten Bergwelt, sondern auch in einem umfangreichen Dienstleistungsangebot. Die über 200 Betriebsstätten der Gemeinde beinhalten leistungsfähige Klein-, Mittel- und Landwirtschaftsbetriebe. Seit dem Jahre 1929 verfügt die Gemeinde über ein eigenes Kraftwerk. In die Geschichte eingegangen ist das Jahr 2001. Am 4. März 2001 wurde nämlich der Gemeinde Erstfeld das Label "Energiestadt" verliehen. Damit wurden die Bemühungen und das Engagement für eine nachhaltige und umweltgerechte Energiepolitik der Gemeinde honoriert.
Erstfeld ist heute nicht nur eine Gemeinde mit einer interessanten Geschichte, sondern vielmehr ein Ort zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Sich-wohl-fühlen.
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