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Per 1. Januar 2009 hat Josef Walker-Zurbriggen,
Talweg 25, das Kommando der Gemeindefeuerwehr Erstfeld übernommen. Als Kommandant-Stellvertreter amten Peter Zgraggen-Herger, Niederhofen, und Franz Püntener-Epp, Rüti.
Im Jahre 2009 wurde die Gemeindefeuerwehr zu 13 (Vorjahr 8) Ernstfalleinsätzen aufgeboten. Dabei wurden rund 460 Einsatzstunden verzeichnet.
Grosse Diskussionen ergaben sich mit dem Alarmierungssystem „MIKADO“, welches bei verschiedenen Ernstfalleinsätzen nicht funktionierte. Die Gemeinden haben hier bei den Verantwortlichen des Kantons detaillierte Abklärungen verlangt und auf Verbesserungen gedrängt. Der Kanton hat inzwischen eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese analysiert die Fehler des „MIKADO“ und prüft gleichzeitig die Anschaffung eines neuen Alarmierungssystems.
Ein grosses Thema bildete bei der Feuerwehr-kommission das vom Kanton vorgeschlagene neue „Feuerwehrkonzept 2010“. Dieses sah unter anderem die Schaffung von neu fünf Stützpunkten (bisher drei) vor. Zudem wäre auch der künftige Stützpunktbeitrag wesentlich tiefer ausgefallen. Aufgrund der Opposition von mehreren Gemeinden hat der Regierungsrat letztlich beschlossen, auf die Einführung dieses neuen Konzeptes zu verzichten. Im Kanton Uri werden somit weiterhin drei Feuerwehr-stützpunkte geführt.
Die alten Feuerwehrtore beim Feuerwehrlokal befinden sich schon seit längerem in einem schlechten Zustand und sind sanierungsbedürftig. Auf Antrag der Feuerwehrkommission bewilligte die Gemeindever-sammlung vom 25. November 2009 einen Kredit von Fr. 118'200.–. Das Projekt sieht eine Sanierung von vier Toren beim Feuerwehrlokal mit gleichzeitiger Verbreiterung von zwei Ausfahrten vor. Die Arbeiten werden in den Sommerferien 2010 ausgeführt.
Per 1. Januar 2010 weist die Gemeindefeuerwehr Erstfeld einen Bestand von 91 (Vorjahr 83) eingeteilten Personen auf. Zusammen mit den neun Angehörigen der Betriebswehr SBB und den neun Samaritern liegt die Gesamtzahl bei 109 Personen (Vorjahr 97 Personen).
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