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Im Jahre 2010 wurde die Gemeindefeuerwehr zu 12 (Vorjahr 13) Einsätzen aufgeboten. Erwähnenswert ist dabei vor allem das Unwetter Mitte Juli 2010. Insgesamt wurden rund 680 (Vorjahr 460) Einsatzstunden verzeichnet.
Zum Alarmierungssystem „MIKADO“, welches bei verschiedenen Ernstfalleinsätzen nicht funktionierte, wurden bei den Verantwortlichen des Kantons detaillierte Abklärungen verlangt und eine Arbeitsgruppe zur Analyse der Fehler eingesetzt. Ab dem Jahre 2012 wird im Kanton Uri ein neues Alarmierungssystem (Kosten ca. Fr. 800'000.–) angeschafft. Da sich verschiedene Nachbarkantone mit demselben System eindecken, werden mit den betreffenden Kantonen Dienstbarkeitsverträge für einen gemeinsamen Betrieb ausgehandelt.
Im vergangenen Jahr sind die Feuerwehrtore beim Feuerwehrlokal saniert und verbreitert worden. Die Sanierung kann als sehr gelungen bezeichnet werden.
Für die unzähligen Arbeitsstunden wird den Mitgliedern der eingesetzten Kommission bestens gedankt.
Gemäss Feuerwehretat weist die Gemeindefeuerwehr Erstfeld per 1. Januar 2011 einen Bestand von 83 (Vorjahr 91) eingeteilten Personen auf. Mit den
neun Angehörigen der Betriebswehr SBB und den neun Samaritern ergibt sich eine Gesamtzahl von 101 Personen (Vorjahr 109).
Im Mai 2010 wurde die Erstfelderin Patricia Gisler-Zurfluh als Präsidentin des kantonalen Feuerwehrverbandes Uri gewählt. Sie ist damit die erste Feuerwehrfrau, welche in der Schweiz einen Kantonalverband präsidiert.
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